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Wir verkörpern unsere Geschichte

Dass wir heute das sind, was wir sind, verdanken wir Menschen, die an Lurisia geglaubt und unsere Geschichte Schritt für Schritt aktiv mitgeschrieben haben.
Glaubt man der Legende, verdanken wir den Fund der Wasserader einzig dem Zufall, denn es war einer der vielen Dutzend Bergmänner, der in den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts im Gebiet von Nivolano (heute Lurisia) arbeitete. Als er seinen Pickel in die felsigen Wände trieb, um die dort typischen „Losa“-Flachsteine abzubauen, die zum Bau von Häusern verwendet werden, traf er zufällig eine Wasserader. Ihr Wasser erwies sich nicht nur als optimal zum Verzehr geeignet, es war zudem ideal für die Reinigung von Wunden und Blessuren, die wie von Zauberhand in kürzester Zeit verheilten. Die Nachricht von den „Zauberkräften“ dieser Quelle verbreitete sich rasch, auch über die Grenzen der Region hinaus, und weckte das Interesse einer Vielzahl von Neugierigen – darunter Ärzte und Forscher, die ihre Eigenschaften untersuchten und ihr unzweifelhaft eine heilende, wohltuende Wirkung attestierten.
Dem Engagement und der Willenskraft von Pietro Cignolini, David Garbarino und Piero Sciaccaluga, einem Arzt und zwei visionären Geschäftsmännern aus Ligurien, ist es zu verdanken, dass hier 1940 die erste Thermaleinrichtung von Lurisia entstand.

Auf diese Weise eröffnete man allen die Möglichkeit, dieses phänomenale Wasser für medizinische Zwecke zu nutzen und brachte dabei zusätzlich Methoden und Praktiken in Anwendung, die seine positive Wirkung steigerten.

So wurde Lurisia nicht nur zu einem wichtigen hydrothermalen Forschungszentrum, sondern auch zu einem phantastischen Urlaubs- und Erholungsort sowie zum Lieblingsziel Tausender von Personen, darunter auch große und bedeutende Persönlichkeiten dieser Ära. Erst später erhielt man, per Dekret des italienischen Gesundheitsministers, die Genehmigung zur Abfüllung auf Flaschen und zum Verkauf, sodass die Quelle der Santa Barbara di Lurisia mit ihren kurativen Kräften heute nicht nur den Körper einiger, sondern den Gaumen aller erfreuen kann.